Montag, 13. August 2007

Auf dem Höhepunkt des Sommers

Dielenböden, Schrott, Wände verputzen, Farbtest für die Fensterrahmen, Ordnung in jeder Hinsicht - die Themen dieses hochsommerlichen Wochenendes.
Das beginnt am Freitag mit Jules Geburtstag und einem exklusiven Sushi-Essen im Beisein unserer Eltern, die wieder mal Janne und Lasse für einige Tage übernommen hatten. (Wir alle werden die unheimlich scharfe grüne Soße in Erinnerung behalten!)



Markus beim Ausbessern des Putzes im EG, der dann direkt überstrichen werden soll.




Der Schrottcontainer, gefüllt mit fast 2 Tonnen Heizkörpern, Stahträgern, Duschwannen und Blechprofilen, wird uns endlich mal nicht Geld kosten, sondern was einbringen: Fast 250 €!
(Den Chinesen und ihrem Rohstoffhunger sei Dank...)

Noch mehr wert und deshalb gut gehütet: Rohre aus reinem Kupfer


Diese Lücke im Dielenbelag im Wohnzimmer im EG soll geschlossen werden.

Für unseren Mann von Parkett Konzept kein Problem: Er organisiert sich Ersatzdielen aus dem Esszimmer - da kommen Estrich und Fliesen auf die Dielen - und setzt sie "einfach" um.

Kaum sind die Dielenböden im 1. OG wunderbar abgeschliffen und versiegelt worden, verschwinden sie bis auf weiteres unter einem dicken Schutzvlies und werden so alle weiteren Arbeiten hoffentlich unbeschadet überstehen.

Welche Farbe sollen die Fensterrahmen außen bekommen, wenn sie neu gestrichen werden? Eine Frage, die uns schon länger umtreibt. Jetzt haben wir die Auswahl auf drei Grautöne eingeschränkt, und ein Probeanstrich soll letzte Klarheit bringen.

(Wer's übersehen haben sollte:
Lasse ist demonstrativ abmarschbereit zum Baden und wartet nur noch auf erwachsene Begleitung.)

Soll es nun Feh-, Blau- oder Schiefergrau werden? Oder vielleicht doch kein Grau?
Mein Gefühl sagt mir, dass die definitive Entscheidung so ganz schnell noch nicht fällt.

Die Kinder dehnen unaufhaltsam ihren Aktionsradius rund um das Haus aus.

Am Sonntagabend waren sie zusammen (!) vor der Kirche anzutreffen.

Ganz nebenbei sind wir mitten im Hochsommer angelangt.

Unsere beiden Apfelbäume und der Pflaumenbaum tragen jetzt so richtig satt.
Wohin mit dem ganzen Obst?

Hinter dem Haus hat sich, wie wir seit einiger Zeit vermutet hatten, im toten Stamm der Esche ein Hornissennest einquartiert. Am Eingang ist ein ständiges Kommen und Gehen, aber im Haus und vor dem Haus bekommt man davon nichts mit.

Die Schwalben halten ihre ersten Versammlungen vor dem Wegzug ab. Mangels Telegrafenleitungen nehmen sie mit den abgestorbenen Bäumen in der Weide vor unserem Haus vorlieb. Der Sommer geht ganz langsam seinem Ende entgegen.

Wie die Schwalben bleiben uns die Störche in und um Wilkenburg - hier auf dem Kirchturm - hoffentlich noch ein paar Wochen erhalten!

Mittwoch, 8. August 2007

Der 1. Stock macht sich

Eine ganze Reihe von Handwerkerfahrzeugen vor unserem Haus, das ist mittlerweile ein gewohnter Anblick.

Hier sind es die Firmen Elektro Helke, Parkett Konzept, Gutzeit / Finster.


Im Haus sind die Effekte nicht zu übersehen, z.B. im 1. Stock, wo die Dielenböden bis auf Randbereiche praktisch komplett abgeschliffen sind, wie hier im Elternschlafzimmer. Das Tolle: Wirklich schadhafte Stellen sind noch nicht aufgetaucht!

Herr ... von der Firma Parkett Konzept beim Abschleifen der Randbereiche.

Freitag, 3. August 2007

Baustellenbesichtigung

Am Freitagnachmittag rückt die gesamte (Groß-)Familie zur Abnahme der Arbeiten dieser Woche an. Ein paar Einblicke:

Dieser Putz soll wie ein Babypopo sein?
Das hat Janne sich doch etwas anders vorgestellt!

"Opa, da muss aber noch ordentlich nachgearbeitet werden!"

Die Heizschlange im Bad im 1. OG für die Fußbodenheizung vor der Verfüllung mit Estrich. Betreten streng verboten!

Test der Sicherheitsausrüstung:
Super! Sowas haben echte Feuerwehrleute auch.

"Im großen und ganzen können wir mit dem Baufortschritt zufrieden sein, oder?"

Jule jedenfalls hat man in letzter Zeit selten so ausdauernd strahlen sehen wie aus ihrem "verrückten" Treppenfenster!

Donnerstag, 2. August 2007

Viele Fortschritte - und ein blöder Kleber

In dieser Woche geht es in Wilkenburg wieder richtig zur Sache, mit zeitweise 4 Handwerkerfirmen und erneuter Unterstützung von Jules Eltern. Markus und ich haben beide Urlaub genommen und so auch mal die schöne Gelegenheit, die Handwerker persönlich bei der Arbeit kennen zu lernen. Impressionen dieser Tage:

Baubesprechung die 1.:
Architektin Bettina, Siegmar Focke, Markus

Baubesprechung die 2.:
Architektin Bettina, Heizungsbauer Harder, Markus

Firma Harder ist mit den Sanitäranlagen im 1. OG so gut wie fertig. Außerdem sind Heizungs- und Wasserrohre neu organisiert. Es bestehen reale Chancen, dass später auch wir selbst durch das System durchsteigen.

Bei der Gelegenheit wurden auch gleich 2 Rohre vom Dachboden bis in den Keller gezogen (10 m lang!), an denen später eine Dach-Solaranlage zur Heizungsunterstützung angeschlossen werden kann. Den Fortschritt können wir alle nebenbei genau mitverfolgen, weil Gehilfe Eudard vom Altgesellen durch alle Etagen hinweg lautstark Kommandos erhält. Die Antworten fallen anscheinend nicht immer zufriedenstellend aus, denn mehrmals donnert es: "Sprich laut und deutlich, Junge, wie beim Pfarrer!"


Die Maurerfirma Franke hat inzwischen praktisch alle Verputzarbeiten erledigt.
Schön anzusehen ist die Verbreiterung des Eingangs zur Wohnung im EG, der bisher mit 85 cm Breite doch sehr schmal war. Dazu mussten wieder 2 Stahlträger eingezogen werden.

Aufstemmen der Wand

Schutzanstrich für den Stahlträger

Maurer Frank in der fertigen Öffnung für den neuen Wohnungseingang.
"Jetzt könnta auch mit'm Auto rinnfahrn".

Die zweite von Jule durchgewinkte Verrücktheit ist in den Konturen zu erkennen: Ein nicht wirklich notwendiges, aber bestimmt mal sehr nettes Innenfenster in der Wand zwischen Küche und Treppenaufgang. (Maurer Bruno wollte leider nicht für ein Foto posieren.)


Der Elektriker hat inzwischen in 4 Zimmern komplett neue Leitungen und Leerrohre verlegt und Schalter und Steckdosen eingebaut. Hier ist er beim Öffnen der Wandschlitze vor der eigentlichen Verlegung.

Markus und Siegmar gehen anschließend daran, die Schlitze zuzuspachteln. Das ist nicht ganz ohne, und ob sie sich später "wie ein Babypo" anfühlen - das behaupten die Maurer von den Stellen, die sie verputzt haben -, ist noch offen!


Eine schlechte Nachricht gibt es leider auch - welche Altbaurenovierungen bleibt ohne böse Überraschungen? - :
Der Kleber, mit dem die Teppichböden auf die Dielen geklebt wurden, enthält wahrscheinlich einiges an Chemikalien, z.B. die sog. PCB (giftige und krebsauslösende chemische Chlorverbindungen, die bis in die 1980er Jahre bedenkenlos u. a. als Weichmacher verwendet wurden). Beim Abschleifen der Dielen, ohne vernünftiges Gerät, würde wir den entsprechend belasteteten Staub munter im ganzen Haus verteilen.

Die Reste des Teppichbodenklebers

Das bedeutet, dass wir nicht ohne Risiko selber die Dielen abschleifen können. Also haben sich Jule und Markus auf die Suche nach einem Parkettschleifer gemacht, der das mit entsprechendem Gerät (Absaugvorrichtung etc.) schnellstmöglich übernehmen kann, und sind beeindruckend schnell, innerhalb von 24 Stunden, fündig geworden.
Dadurch wird der Bauablauf leider etwas komplizierter, es sind auch noch etliche Vorarbeiten von uns zu erledigen, und zum ersten Mal ist richtig Zeitdruck zu spüren.


Das Thema Teppichböden an sich ist jetzt aber endlich, endlich komplett abgehakt: Heute abend lagen auch die letzten der geschätzt 1.000 m² abholbereit für den Sperrmüll an der Straße! Damit hätten wir locker das gesamte Grundstück pflastern können!

Bei Starkregen wie heute könnte unsere Straße übrigens auch gut "Am Sturzbach" heißen, wie auf dem Bild zu erahnen ist.

Mittwoch, 1. August 2007

Edelhelfer und Sponsoren


Eltern Focke
Alte Hasen, was Renovierung und Umbau angeht. Auf mehreren Sommer-Workshops in Wilkenburg unermüdlich beim Entfernen der Tapeten, Fußleisten und Steckdosen, beim Streichen, Lackentfernen, Verputzen, Kinderhüten, Unkraut jäten, Obst ernten, ...
Ohne ihre finanzielle Unterstützung wäre aus dem Hauskauf wohl nichts geworden.




Eltern Steinmetz
Nach anfänglicher Distanz Feuer und Flamme für das Haus - genauso war es mit den Enkelkindern auch, um die sie sich während des Umbaus häufiger gekümmert und uns damit sehr entlastet haben. Wenn sie auch weniger selbst Hand anlegen, sind sie doch schon während des Umbaus regelmäßige und gern gesehene Gäste in Wilkenburg.
Erst ihre Geldspritze hat uns das Projekt 'Altes Schulhaus' ermöglicht.